Robin Hood

Wenn man einen Kostümfilm dreht, sollte man auch die Geschichtsbücher ganz genau lesen. Das hätte sich Regisseur Sir Ridley Scott für seine "Robin Hood"-Version beherzigen sollen. Denn auch hier finden sich ein paar Fehler ... Als Robin und seine Freunde mit dem Schiff von Frankreich nach England übersetzen, feiern sie feuchtfröhlich das Ende des Kreuzzugs. Es gibt Wein und Gesang und angestoßen wird mit Glaskelchen. Und da haben wir auch schon das erste Problem: Glas war zu dieser Zeit sehr teuer und wäre nie auf einem Schiff benutzt worden. Robin und seine Mannen hätten wohl eher aus Kupfer- oder Holzkelchen getrunken. Doch es gibt noch mehr ... Beim ersten Blick auf die Stadt York sieht man ganz deutlich den steinernen Turm des Domes. Dieser (bis heute immer noch erhaltene) Turm wurde allerdings erst rund drei Jahrhunderte später fertig gestellt.
Im Film stirbt König Richard auf dem Schlachtfeld bei der Belagerung einer französischen Burg. In den Geschichtsbüchern dagegen steht, dass Richard an den Folgen einer entzündeten Pfeilwunde in den Armen seiner Mutter starb.
Sherlock Holmes

In Guy Ritchies "Sherlock Holmes" wimmelt es nur so von lustigen Fehlern. Ein paar haben wir hier für Sie entlarvt.
Da hat der Ausstatter wohl nicht genau hingeschaut: Als Holmes (Robert Downey Jr.) und Watson (Jude Law) im Gefängnis sitzen sieht man in einer Nahaufnahme, dass Jude Law einen Knopf im Ohr (für Regieanweisungen) trägt.
Kraftprotz: Dass Guy Ritchies Sherlock Holmes kein britischer Hänfling ist, erfahren wir schon ziemlich früh im Film. Doch so übermenschlich stark ist selbst Robert Downey Jr. nicht: In der Kampfszene gegen den französischen Giganten in den Docks stolpert Holmes über die schwere Eisenkette, die das Schiff im Dock hält. Dabei verschiebt er sie um mehrere Zentimeter ...
Von wegen tot: Wenn man ganz genau hinsieht, dann kann man die Leiche von Blackwoods (Mark Strong) Vater in der Badewanne blinzeln sehen ...
In der Restaurantszene als sich Holmes und Watsons Verlobte zum ersten Mal begegnen werden die Tische von kleinen elektrischen Lämpchen erleuchtet. Da das elektrische Licht zu der Zeit noch nicht erfunden war, hätte hier eigentlich Kerzen oder Öllämpchen brennen müssen ...
Auch witzig: In der allerersten Szene des Film trifft Holmes auf Watson und sagt zu ihm "Es ist zehn Uhr ...". Die Uhr im Hintergrund zeigt dagegen ganz deutlich, dass es erst acht Uhr ist ...
Sieben-Meilen-Stiefel? Als Irene (Rachel McAdams) mit dem Gift aus den Abwasserkanälen unter dem Parlament flüchtet, entsteigt sie der Kanalisation an der Tower Bridge - das sind gute 4 Kilometer Entfernung in nur 30 Sekunden.
Die Kutschen fahren grundsätzlich auf der rechten Straßenseite. Da der Linksverkehr in Großbritannien bereits 1875
gesetzlich festgelegt wurde und die Story im London um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert spielt, haben wir es hier wohl mit jeder Menge Geisterfahrer zu tun ...
Quelle: http://unterhaltung.de.msn.com/film/bilder.aspx?cp-documentid=149712950&page=1
Welche Filmfehler habt ihr schon mal entdeckt, die euch im Gedächtnis geblieben sind?





